24

Jan
2020

Erstes gemeinsames Album von George Kochbeck und Pete York!
Erstes gemeinsames Album von George Kochbeck und Pete York!

Am 5. Juni ist es soweit!
Mit “The Beck & York Experience” erscheint unter dem Namen Nine Inch Brushes das erste gemeinsame Album von George Kochbeck und Pete York!

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Overview:

Die beiden Vollblutmusiker George Kochbeck (Georgie Red) und Pete York (Spencer Davis Group, Hardin & York) haben sich einen Traum erfüllt:
Ein gemeinsames Album mit Neuinterpretationen ausgewählter Klassiker der 60er Jahre.
Gewidmet ihren verstorbenen Müttern, hauchen Kochbeck & York unter dem Namen Nine Inch Brushes (eine Anspielung auf die Tatsache, dass Pete York das Album hauptsächlich mit dem Schlagzeugbesen eingespielt hat) bekannten Standards wie „Waterloo Sunset, „The Wind Cries Mary“ oder „Can’t Find My Way Home“ durch ebenso vertraute wie völlig neue Interpretationen neues Leben ein und lassen die Vergangenheit zu einer spannenden Gegenwart werden.
Das Album „The Beck & York Experience“ wird ausschließlich auf Vinyl (mit Downloadcode) veröffentlicht.
Neben der Musik ist dieses Album auch durch das hochwertige Artwork von Holger Trull auf der Basis einer Fotografie von Ralf Buddenbohm zu einem Kleinod geworden.

Tracklisting

  1. The Green Manalishi
  2. Jumping Jack Flash
  3. Waterloo Sunset
  4. With A Girl Like You
  5. The Wind Cries Mary
  6. Rain
  7. Only Love Can Break Your Heart
  8. Can’t Find My Way Home
  9. Hurdy Gurdy Man




George Kochbeck und Pete York haben vieles gemeinsam.

Zunächst haben sie am selben Tag, dem 15. August, Geburtstag.

Pete wurde schon 1942 geboren, George hingegen 1955.

Als George geboren wurde, war für Pete York bereits klar, dass er sein Leben der Musik widmen würde.

Als er 1960 die Schule verließ, ging er nach Birmingham, wo er Spencer Davis, Steve Winwood und Muff Winwood traf.

Die daraus resultierende Band war die Spencer Davis Group: Fünf Nummer-1-Hits wurden zwischen 1964 und 1967 aufgenommen – “Keep On Running”, “Somebody Help Me”, “When I Come Home”, “Gimme Some Lovin ‘”, “I’m A Man”.

“Gimme Some Lovin” wurde zu einem der Millenium Top 100- Singles gekürt und ist in vielen Hollywood-Filmen zu hören. Während dieser Zeit wurde Pete ausgewählt, bei Eric Claptons  ersten Aufnahmen mitzuspielen.

In den frühen siebziger Jahren war Pete die Hälfte des Duos Hardin And York.

Sie waren mehrere Jahre lang einer der größten Rock-Acts in Europa und traten oft mit Deep Purple auf.

Von Deep Purple sind Schlagzeuger Ian Paice und Organist Jon Lord enge Freunde von Pete geblieben und haben in den letzten 30 Jahren regelmäßig in “Pete York’s Super Drumming” und bis zu Jon Lords Tod bei “Jon Lord’s Rock Meets Classic” zusammengespielt.

Pete war von 1973 bis 1975 Gaststar bei Klaus Doldingers Jubilee Tours“

Die Chris Barber Band featuring Peter York war zwischen 1976 und 1979 mit 300 Shows unterwegs und in den Achtzigern leitete Pete diverse Bands mit alten Freunden wie Brian Auger und Chris Farlowe.

Zudem wirkte er an den experimentellen Eberhard Schoener-Alben wie „Windows“ oder „Bail Agúng mit.

Pete York’s SuperDrumming war eine TV-Serie für SDR / ARD, in der Pete schrieb, präsentierte und spielte. Viele der weltbesten Schlagzeuger nahmen daran teil und die Show wurde in den USA prämiert.

Die Spencer Davis Group mit Pete hinter den Trommeln ist seit fast 40 Jahren unterwegs und trat im April 2002 in der Royal Albert Hall in London vor 5000 Zuschauern auf.

Bei der Mitwirkung von Pete und George in den zahlreichen Projekten des renommierten Dirigenten, Komponisten und Experimentalmusikers Eberhard Schoener begegneten sich die beiden das erste Mal, was zu einer bis heute anhaltenden Freundschaft und zahlreichen gemeinsamen Projekten führte.

George Kochbeck selbst ist seit 1969 aktiver Musiker.

Große Popularität erlangte er in den 80er Jahren neben Phill Edwards als eine Hälfte und kreative Kraft in dem Duo Georgie Red, das neben zahlreichen Hits wie „Help The Man“, „Get in Touch“ oder „If I Say Stop?“ auch die erfolgreichen Alben „We’ll Work It Out“ und „Helpless Dancer“ produzierte.

Daneben war und ist George bis heute in unzählige Projekte involviert, arbeitete mit einer Vielzahl stilistisch unterschiedlicher Musiker von Joachim Kühn, Ina Deter, Ulla Meinecke, oder Peter Maffay.

Hauptberuflich ist George allerdings ein gefragter Filmkomponist, u.a. für viele prominente TV-Produktionen wie „Tatort“ oder „Soko Leipzig“

Das nun vorliegende Album „The  Beck & York Experience“ ist ein langgehegter Traum beider Musiker.

Unter dem Namen Nine Inch Brushes (übersetzt: Neunzöllige Besen, eine Anspielung auf die Tatsache, dass Pete York das Album hauptsächlich mit dem Schlagzeugbesen eingespielt hat) haben sich die beiden Vollblutmusiker zahlreichen Klassikern der 60er Jahre angenommen und ebenso vertraut und warm wie auch unkonventionell neu interpretiert.

Die Spielfreude, Spontanität und  Wandelbarkeit der Akteure ist in jedem Moment hautnah zu spüren, so dass auch Klassiker wie Hendrix’ „The Wind Cries Mary“ oder das Blind Faith-Kleinod „Can’t Find My Way Home“ neu und unverbraucht klingen.

Dass dieses Album eine absolute Herzensangelegenheit ist, unterstreicht auch die Tatsache, dass die beiden Musiker es ihren Müttern gewidmet haben (siehe dazu auch die Details auf dem großartigen Cover-Artwork von Holger Trull/Ralf Buddenbrohm).
 

 Doch lassen wir die beiden Musiker selbst sprechen:

George Kochbeck:

Schon lange war es mein Wunsch gewesen, die Lieblingssongs

meiner Jugend neu zu interpretieren.

Durch meinen Großvater, der in den 60er Jahren auf dem Nato Flugplatz in Gütersloh als Ingenieur arbeitete, kam ich schon als 10jähriger mit der englischen Sprache und der britischen Popmusik in Berührung .

Jeden Samstag hörte ich gebannt die Top Twenty des BFBS .

Nie hätte ich mir damals erträumt, einmal mit einem meiner großen Heroes im Studio zu sein.

Pete York hatte ich kennengelernt in den 80ern durch gemeinsame Auftritte bei Konzerten mit Eberhard Schoener.

Nine Inch Brushes sollte ein Album werden, das den Spirit der 60er atmet mit den musikalischen Mitteln von heute.

Es ist im klassischen Overdub Verfahren entstanden, d.h. die Basictracks

haben Pete und ich gemeinsam eingespielt und danach Spur für Spur weitere Instrumente hinzugefügt ohne einen weiteren Musiker. Für mich besonders war, dass ich die Grandpianoparts auf dem wunderbaren Flügel von Pete’s langjährigem Partner Eddie Hardin einspielen konnte; ein Blüthner von 1897, den Eddie von seinem Vater in den 70er Jahren in London geschenkt bekommen hatte.

Das Instrument hatte dann lange Jahre in Südfrankreich verbracht, nach Eddie’s Tod habe ich es von seiner Witwe erworben und in Bielefeld bei Erwin Klumpf

restaurieren lassen.

Pete York:

Als George Kochbeck und ich in den letzten Jahren unsere Freundschaft erneuerten, fanden wir viel Freude daran, im Duo zusammen zu spielen.

Dies ist ein Konzept, das sich in meinem früheren Leben sehr auf mich ausgewirkt hat.

Meine ersten sechs Jahre mit Eddie Hardin wirkten noch viele Jahre nach bis zu seinem frühen Tod.

Es waren sehr befriedigende und musikalisch aufregende Zeiten, auf der Bühne und auf Schallplatten waren wir nur füreinander verantwortlich.

Wir haben mehrere Goldalben erhalten und in vielen Ländern gespielt, vor allem in Deutschland, wo ich jetzt glücklich lebe.

Während der gemeinsamen Jams mit George entdeckten wir alte Songs aus den Sechzigern, die wir beide kannten und liebten.

Natürlich waren seit diesen wunderbar verrückten Zeiten viele Jahre vergangen

und die Originalversionen dieser Songs waren Millionen von Menschen auf der ganzen Welt bekannt.

Wie können sie in einer anderen Form wieder lebendig werden?

Zuallererst hatten wir Georges unverwechselbare Stimme und seine außergewöhnliche instrumentale Fähigkeit, wie eine Bühne voller Musiker zu klingen.

Welche neuen Aspekte könnte ich beisteuern?

Viele werden wissen – aber ebenso viele auch nicht – dass ich Jazz gespielt habe, bevor ich mich in einer Rockgruppe wiederfand, die in den Charts ganz oben stand.

Neben Trommelstöcken und Händen gehören auch die Jazzbesen zum Repertoire der Jazz-Trommler, die für einen weicheren und subtileren Klang sorgen.

Wie wäre es, wenn ich es wage, diese legendären Rock- und Pop-Nummern nur mit Besen zu spielen?

Rund 90% dieser LP habe ich mit Besen gespielt.

Niemand stellt  9-Zoll-Besen her, aber wenn es sie gäbe, würde ich es mit ihr versuchen.

Die Idee, dass wir diese Aufnahme unseren Müttern widmen sollten, war für mich sehr reizvoll.

Meine Mutter mochte Jazz und Swing und ermutigte mich, als ich mein Interesse am Schlagzeugspiel entwickelte.

Mein Vater schloss nur die Ohren und verließ den Raum.

Ich bin froh, dass meine Mutter den großen Erfolg der Spencer Davis Group erlebt hat, aber sie ist im Alter von 51 Jahren zu früh an Hirntumor gestorben.

Ich bin mir sicher, dass sie diese LP auch genossen hätte.

Hoffen wir, dass es auch alle anderen tun.

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